Thursday, June 01, 2006

my favourite mouvies













Deutscher Titel:Pulp Fiction

Originaltitel:Pulp Fiction

Produktionsland:USA

Erscheinungsjahr:1994

Länge (PAL-DVD):148 Minuten

Originalsprache:englisch

Altersfreigabe:
FSK 16


Stab
Regie:Quentin Tarantino
Drehbuch:Quentin TarantinoRoger Avary
Produktion:
Lawrence Bender
Musik:
diverse
Kamera:
Andrzey Sekula
Schnitt:
Sally Menke
Besetzung
John Travolta (Vincent Vega)
Samuel L. Jackson (Jules Winnfield)
Uma Thurman (Mia Wallace)
Harvey Keitel (Winston Wolf)
Tim Roth (Pumpkin)
Amanda Plummer (Honey Bunny)
Eric Stoltz (Lance)
Bruce Willis (Butch Coolidge)
Ving Rhames (Marsellus Wallace)
Rosanna Arquette (Jody)
Christopher Walken (Cpt. Koons)
Maria de Medeiros (Fabienne)






Deutscher Titel:Sin City

Originaltitel:Sin City

Produktionsland:USA

Erscheinungsjahr:2005

Länge (PAL-DVD):ca. 119 Minuten

Originalsprache:Englisch

Altersfreigabe: FSK18

Regie:
Robert Rodriguez, Frank Miller
Drehbuch:
Frank Miller
Produktion:
Elizabeth Avellan, Robert Rodriguez, Frank Miller, Harvey Weinstein, Bob Weinstein
Musik:
John Debney, Graeme Revell, Robert Rodriguez
Kamera:
Robert Rodriguez
Schnitt:
Robert Rodriguez
Besetzung
Josh Hartnett – The Salesman
Marley Shelton – The Customer
Mickey Rourke – Marv
Jaime King – Goldie/Wendy
Elijah Wood – Kevin
Rutger Hauer – Cardinal Roark
Clive Owen – Dwight
Benicio Del Toro – Jackie Boy
Rosario Dawson – Gail
Michael Clarke Duncan – Manute
Alexis Bledel – Becky
Devon Aoki – Miho
Brittany Murphy – Shellie
Bruce Willis – Hartigan
Jessica Alba – Nancy Callahan
Nick Stahl – Roark Jr/Yellow Bastard
Michael Madsen – Bob
Powers Boothe – Senator Roark
Nicky Katt – Stuka
Carla Gugino – Lucille

Sin City (2005) ist ein Actionthriller und eine Adaption des gleichnamigen Comics von Frank Miller. Regie führten Robert Rodriguez und Frank Miller. In einer Szene führte Quentin Tarantino Regie.
Verschiedene nicht übermenschliche Heldencharaktere kämpfen in miteinander verwobenen Handlungssträngen gegen ihre Feinde in der Stadt Basin City, wobei die Trennung zwischen Gut und Böse nie ganz eindeutig ist. Zwar gibt es Personen, die definitiv böse sind, doch letztlich bedienen sich so gut wie alle extrem brutaler Mittel, um ihre Ziele zu erreichen. Dabei schrecken sie weder vor Folter noch vor Mord zurück

Handlung

That Yellow Bastard


Der Polizist Hartigan, der kurz vor der Rente steht und allmählich auf die 60 zugeht, versucht einen sadistischen Vergewaltiger zu stellen, der die elfjährige Nancy Callahan in seiner Gewalt hat. Hartigan ist fest entschlossen das Mädchen zu retten. Allerdings ist der Vergewaltiger der Sohn des Senators Roark. Ihm und auch der korrupten Polizei ist das Treiben von Roark, jr. bekannt. Dadurch bekommt Hartigan schnell Probleme mit Polizei und Senator.
Hartigan schafft es zwar, Roark, jr. zu stellen, ihm durch gezielte Pistolenschüsse „seine Waffen zu nehmen“ (er zerstört seine rechte Hand und Genitalien) und das Mädchen zu retten, allerdings wird er kurz darauf von seinem Partner Bob niedergeschossen und nach erfolgreicher Heilung für die Vergewaltigungen angeklagt. Ohne ein Geständnis unterzeichnet zu haben, wird er für schuldig befunden.
Für Nancy, die die Wahrheit kennt, interessiert sich die korrupte Polizei nicht. Außerdem muss sie sich bedeckt halten, um nicht dem Senator oder dessen Sohn in die Hände zu fallen. Trotzdem schreibt sie Hartigan acht Jahre lang jede Woche einen Brief unter einem Pseudonym. Als plötzlich keine Briefe mehr kommen und Hartigan eines Tages einen abgetrennten Finger in einem Umschlag von Nancy entdeckt, befürchtet er das Schlimmste.
Er unterzeichnet endlich ein Geständnis und wird kurz darauf entlassen, mit dem einzigen Gedanken, Nancy zu retten. Zu spät erkennt er, dass der abgetrennte Finger nur ein Bluff war und er Roark jr. direkt zu der nun 19-jährigen Nancy geführt hat. Roark jr. ist wieder komplett hergestellt, hat aber aufgrund verschiedener Nebenwirkungen der Medikamente eine gelbe Haut. Er will zu Ende bringen, was er vor acht Jahren begonnen hatte und bringt Nancy in seine Gewalt. Hartigan schafft es allerdings, Nancy zu retten und Roark, jr. zu töten. Da Nancy allerdings nie sicher sein wird, solange Hartigan lebt, beschließt dieser seinem Leben ein Ende zu setzten („Ein alter Mann stirbt, ein junges Mädchen lebt. Fairer Tausch.“).

Sin City (The Hard Goodbye)


Schlägertyp Marv verbringt eine Nacht mit dem schönen wie begehrenswerten Callgirl Goldie. Diese hatte ihn zuvor, aus Angst ermordet zu werden, in einer Bar angesprochen. Marv ist überglücklich, da er glaubt, dass sie ihn als Einzige wirklich versteht. Als er aufwacht, liegt Goldie tot neben ihm. Marv macht sich Vorwürfe, da er sie nicht beschützen konnte, und schwört bittere Rache an ihrem Mörder. Auf seiner Suche geht er sehr brutal vor, foltert und tötet mehrere Handlanger, Informanten und Polizisten.
Den Mörder findet er schließlich in dem Serienmörder Kevin, der Prostituierte ermordet, Körperteile von ihnen verzehrt und sich ihre Köpfe wie Trophäen an die Wand hängt. Bei der ersten Begegnung mit Kevin ist Marv allerdings unterlegen, da Kevin schnell und vor allem leise ist und ihn auf diese Weise überrascht. Nach kurzer Gefangennahme flieht Marv und hört sich in Old Town um. Old Town ist das Revier der Prostituierten, die allerdings genauso schön wie tödlich sind und alles tun um ihr Revier zu verteidigen.
Dort wird er von Wendy (der Zwillingsschwester von Goldie) überrascht, die glaubt, dass er verantwortlich für Goldies Tod sei. Nachdem das Missverständnis geklärt ist, machen sich beide erneut auf den Weg zu Kevin um ihn gemeinsam zu töten. Nach einigen Schwierigkeiten gelingt es Marv, Kevin in seine Gewalt zu bringen. Wendy möchte Kevin erschießen, doch Marv schlägt sie k.o., da er "noch Einiges mit ihm vorhat, was ihr nur Alpträume bescheren würde." Er sägt Kevin Arme und Beine ab und läßt ihn von dessen eigenem Wolf, den der Blutgeruch anlockt, zerfleischen. Mit Kevins abgetrenntem Kopf macht sich Marv auf den Weg zu dessen Auftraggeber und geistigem Vater, dem Kardinal Patrick Henry Roark. Dieser ist der Bruder des Senators und war von Kevins Arbeit begeistert; so sehr, dass er - wie er Marv gesteht - selbst zum Mitwirkenden wurde. Marv tötet Kardinal Roark auf grausame Weise, wird dabei allerdings verhaftet und letztendlich zum Tod durch den elektrischen Stuhl verurteilt. Da er Goldies Tod rächen konnte, ist er jedoch bereit, selbst abzutreten.

The Big Fat Kill


Shellie wird von ihrem Ex-Freund Jack Rafferty, genannt Jackie Boy, bedroht, der mit vier Freunden betrunken vor ihrer Wohnungstür steht. Ihr neuer Freund Dwight McCarthy, ein Ex-Fotojournalist, schafft es aber, Jack zu vertreiben. Gedemütigt fährt dieser wieder. Dwight ist aber der Meinung, dass Jack und seine Freunde so betrunken und verärgert sind, dass sie diese Nacht vermutlich noch jemanden töten könnten und folgt ihnen.
Jack und Freunde fahren auf der Flucht vor einem Polizeiwagen, der sie wegen eines Geschwindigkeitsdelikts verfolgt, nach Old Town, dies vielleicht auch in der Hoffnung, dort ein Opfer zu finden. Old Town wird von Prostituierten beherrscht, die ihr Gebiet mit aller Gewalt und Brutalität verteidigen. Das ist jedem bewusst, und sogar die Polizei macht einen großen Bogen um das Viertel. (Die Polizei duldet die Prostitution im Viertel und die Prostituierten erscheinen auf exklusiven Polizei-Partys, also wäscht eine Hand die andere).
Jack hat kurz darauf das Mädchen Becky gefunden, die aber keine Lust hat und nach eigenen Angaben auf dem Weg nach Hause ist. Dwight, der bald eintrifft, wird von Gail, der Chefin der Prostituierten (und Dwights frühere Geliebte), aufgehalten. Gail behauptet, Becky sei in keinerlei Gefahr, und weist Dwight auf eine Frau namens Miho hin, die Jackie Boy genau beobachtet. Als Jack eine Waffe zieht, um Becky zum Mitkommen zu zwingen, greift Miho ein und tötet sowohl Jack als auch seine Freunde mühelos.
Damit fangen die Probleme allerdings erst an: Dwight stellt beim Durchsuchen von Jacks Taschen fest, dass dieser ein Polizist gewesen ist. Normalerweise werden Polizisten, die sich nach Old Town verirren, in einem Stück und lebendig wieder zurückgeschickt. Aus Angst vor Krieg mit Polizei und rivalisierenden Banden geht es jetzt darum, die Leichen möglichst ohne viel Aufsehen zu entsorgen. Diese Aufgabe übernimmt Dwight, gerät dabei aber in Schwierigkeiten mit Söldnern einer rivalisierenden Bande, die Old Town übernehmen will und durch Becky Informationen über die Situation erhalten hat. Während Gail von der Bande als Geisel genommen wird, kämpfen Dwight und Miho erfolgreich gegen die Söldner und erlangen Jacks Kopf zurück, der zuvor von den Söldnern abgetrennt wurde und als Beweis für den Mord an den Polizisten dienen könnte. In Old Town kommt es schließlich zum Showdown: Dwight tauscht Jacks Kopf gegen Gail ein und gibt scheinbar auf, doch der Schein trügt: In Jacks Kopf hat Dwight eine Bombe mit Fernzünder versteckt, die er nun zündet. Dies ist das Signal für die versammelten Prostituierten von Old Town, die Gang niederzuschießen.
Alle Söldner werden getötet, nur der Verräterin Becky gelingt es zu entkommen. Doch nicht für lange: im Krankenhaus wartet bereits der Profikiller The Salesman auf sie...

Stilmittel


Der Film ist wie die Comics, die als Vorlage dienten, in schwarz-weiß. Einige wenige Elemente (wie beispielsweise Augen, Autos, Lippen, Wolken oder Blut) sind jedoch farbig dargestellt (Colorkey-Technik). Dieser Effekt wurde dadurch erreicht, dass der Film in Farbe gedreht und erst später in hoch auflösendes Schwarz-Weiß konvertiert wurde. Sehr viele Szenen dabei wurden mit der Greenscreen-Technik gedreht.
Sehr viele Szenen wurden eins-zu-eins aus den Comics übernommen. Die Schnitte sind zum Teil sehr hart, ebenso kommen in dem Film kaum Kameraschwenks, Kamerafahrten oder Kamerazooms vor. Einige Szenen sind als Scherenschnitt dargestellt. Ein weiteres häufiges Schnittelement ist der Schuss-Gegenschuss. Die Figuren bewegen sich kaum, statt dessen sind sie und die Kamera derart positioniert, dass die entstandenen Bilder wie Einzelbilder aus einem Comic wirken.
Um Zeiträume und Handlungen zu überbrücken, bleibt das Bild öfter für einige Zeit schwarz. Ungewöhnlich ist ebenfalls, dass die Gedanken der jeweiligen Hauptperson die Szenen direkt als O-Ton begleiten. Dies entspricht den Gedankenblasen im Comic. Für den Betrachter entsteht der Gesamteindruck, einen Comic mit menschlichen Darstellern zu sehen.


Struktur


Der Film nimmt vier Handlungsstränge der insgesamt sieben Comicbücher auf:
Sin City (The Hard Goodbye)
The Customer Is Always Right
The Big Fat Kill (dt. Das große Sterben)
That Yellow Bastard (dt.: Dieser feige Bastard)
Dabei macht „The Customer Is Always Right“ nur einen sehr geringen Teil des Films aus und dient nur als Prolog und Epilog.
Die chronologische Reihenfolge der Teile im Film ist:
The Customer Is Always Right (1. Teil)
That Yellow Bastard (1. Teil)
Sin City (The Hard Goodbye)
The Big Fat Kill
That Yellow Bastard (2. Teil)
The Customer Is Always Right (2. Teil)



Deutscher Titel:Fight Club

Originaltitel:Fight ClubProduktionsland:

Deutschland, USA

Erscheinungsjahr:1999

Länge (PAL-DVD):ungeschnitten 134, geschnitten 131 Minuten

Originalsprache:Englisch

Altersfreigabe:FSK 18 (geschnittene Version: FSK 16)
Stab
Regie:
David Fincher
Drehbuch:
Jim Uhls
Produktion:
Ross Grayson BellArt Linson
Musik:
The Dust Brothers
Kamera:
Jeff Cronenweth
Schnitt:
Jim Haygood
Besetzung
Edward Norton: Erzähler
Brad Pitt: Tyler Durden
Helena Bonham Carter: Marla Singer
Meat Loaf: Robert „Bob“ Paulson
Zach Grenier: Richard Chesler
Jared Leto: Angel Face

Sowohl das Buch als auch der Film handeln von einem namenlosen Yuppie oder Yindie (Edward Norton), der sich anfangs eigentlich recht zufrieden mit seinem Leben wähnt. Dies allerdings ändert sich mit dem Beginn einer notorischen Schlaflosigkeit und der zunehmenden Abscheu vor seinem Beruf. Er findet zunächst in Selbsthilfegruppen für Menschen, die von tödlichen Krankheiten betroffen sind, Geborgenheit und Linderung der Schlaflosigkeit – nach kurzer Zeit wird er süchtig nach den Gruppen, in denen er selbst Krankheiten vortäuscht und sich mit falschem Namen vorstellt. Ein wenig später lernt er dort auch Marla Singer (Helena Bonham Carter), eine weitere Simulantin, kennen, die ebenfalls an mehreren Selbsthilfegruppen teilnimmt. Er fühlt sich deshalb unbehaglich und wird wieder aus dem Gleichgewicht gebracht; wieder kann er nicht schlafen.
Der Protagonist arbeitet für einen ungenannten Autohersteller als Rückrufkoordinator: Rückrufaktionen werden von ihm nur dann durchgeführt, wenn die Kosten des Rückrufs kleiner als die Kosten für außergerichtliche Einigungen mit den Hinterbliebenen der Unfallopfer sind. Sein Leben verändert sich, als er auf Tyler Durden (Brad Pitt) – im Film ein dubioser Seifenhändler, im Buch eher ein Künstler – trifft. Nachdem seine Eigentumswohnung bei einer Explosion zerstört wurde, wendet er sich an Tyler. Er geht mit ihm in eine Kneipe und bekommt einen Schlafplatz angeboten – unter der Bedingung, dass er Tyler schlägt, „so hart er kann“. Der resultierende Kampf auf dem Parkplatz einer Bar zieht weitere mit ihrem Leben unzufriedene Männer an, und der erste Fight Club ist geschaffen, der sich zu einer Art Geheimloge und neuer Form einer Selbsthilfegruppe entwickelt: Therapie durch kompromisslose Faustkämpfe. Nach einiger Zeit trifft er wieder auf Marla, die sich wundert, warum er nicht mehr bei den Selbsthilfegruppen erscheint. Sie beginnt scheinbar eine Affäre mit Tyler.
Langsam werden Tylers Clubs von einem erlösenden, wenn auch brutalen Sport zu einem Züchtungsplatz für revolutionäre Space Monkeys, die Tyler für das „Projekt Chaos“ (Project Mayhem) rekrutiert. Dieses Projekt formiert eine strikt durchorganisierte Armee, die sorgfältig geplante Angriffe auf Konzerne ausführt. Der Protagonist beginnt allmählich, die Kontrolle über das zu verlieren, bei dessen Aufbau er selbst geholfen hat. Der Film spitzt sich zu, als er in einer Schlüsselszene nicht nur erkennt, dass Tyler versucht, die Zivilisation niederzuschlagen, sondern auch, dass Tyler Durden eine Abspaltung seiner eigenen Persönlichkeit ist. Der Endkampf findet zwischen dem Protagonisten, der versucht, das Unheil zu verhindern, und dem scharfsinnigen, berechnenden Tyler, der immer einen Schritt voraus zu sein scheint, statt.
Tyler plant, alle Kreditkartenunternehmen in die Luft zu sprengen, um das Finanzwesen kollabieren zu lassen und jeden Menschen noch einmal von Null anfangen zu lassen. Das Projekt Chaos hat dafür seine Leute als Hausmeister in den Zielgebäuden eingesetzt, und auch Teile der Polizei sind unterwandert. Durch Tylers geschickte Vorarbeit gelingt es dem namenlosen Protagonisten nicht, den Plan abzuwenden. Schlussendlich, zerrissen und erschöpft von einem langen Kampf gegen sein imaginäres Ich, schießt er sich selbst in den Mund, um sich von Tyler zu befreien. Er überlebt verletzt, seine zweite Persönlichkeit (Tyler) wird jedoch „getötet“.
Marla, die die ganze Zeit nichts von der Persönlichkeitsspaltung wusste und sich dadurch zwischendurch vom Protagonisten getrennt hatte, jedoch von Tylers „Soldaten“ zu ihm gebracht werden sollte, begreift nun das Dilemma, und beide sehen sich aus dem Fenster eines unbetroffenen Wolkenkratzers den Untergang des Finanzwesens an.

1.
Deutscher Titel:
Kill Bill: Vol. 1
Originaltitel:
Kill Bill: Vol. 1
Produktionsland:
USA
Erscheinungsjahr:
2003
Länge (PAL-DVD):
ca. 106 Minuten
Originalsprache:
Englisch, Japanisch, Chinesisch
Altersfreigabe:
FSK keine Jugendfreigabe
Stab
Regie:
Quentin Tarantino
Drehbuch:
Quentin Tarantino, Uma Thurman
Produktion:
Miramax Films
Musik:
The 5.6.7.8's, The RZA
Kamera:
Robert Richardson
Schnitt:
Sally Menke
Besetzung
Uma Thurman: The Bride
Lucy Liu: O-Ren Ishii
Vivica Fox: Vernita Green
Daryl Hannah: Elle Driver
Sonny Chiba: Hattori Hanzo
David Carradine: Bill
Michael Madsen: Budd

2.
Deutscher Titel:
Kill Bill: Vol. 2
Originaltitel:
Kill Bill: Vol. 2
Produktionsland:
USA
Erscheinungsjahr:
2004
Länge (PAL-DVD):
ca. 131 Minuten
Originalsprache:
Englisch, Kantonesisch, Chinesisch
Altersfreigabe:
FSK 16
Stab
Regie:
Quentin Tarantino
Drehbuch:
Quentin Tarantino, Uma Thurman
Produktion:
Miramax Films
Musik:
Shivaree, Chingon
Kamera:
Robert Richardson
Schnitt:
Sally Menke
Besetzung
Uma Thurman: The Bride
Lucy Liu: O-Ren Ishii
Vivica A. Fox: Vernita Green
Daryl Hannah: Elle Driver
David Carradine: Bill

Eine junge Frau (Uma Thurman), im Film zunächst nur The Bride (die Braut) oder Black Mamba genannt, kommt nach einem Massaker bei der Probe zu ihrer Hochzeit beinahe ums Leben. Alle Hochzeitsgäste werden ermordet, nur sie und ihr noch ungeborenes Kind überleben. Als sie nach 4 Jahren aus dem Koma erwacht, beginnt sie mit einem Rachefeldzug an ihrem Ex-Boss und Ex-Lover Bill (David Carradine), der ihr das ganze Leid angetan hat. Sie fertigt eine Liste der "Täter" an (im angloamerikanischen Sprachgebrauch eben die Rechnung für das, was The Bride angetan wurde: die 'Kill Bill') und bringt sie der Reihe nach um, wobei der Name Bill am Ende dieser Liste steht. Zum Ende von Teil Eins erfährt der Zuschauer, dass ihr bisher für tot gehaltenes Kind lebt. Bill kommt durch die Anwendung der Fünf-Punkte-Pressur-Herzexplosions-Technik zu Tode, welche die Braut von Pai Mei gelernt hat.


Anspielungen
Kill Bill steckt voller Anspielungen und Hymnen an Filmklassiker, insbesondere an asiatische Eastern, Kung Fu-, Samurai-Filme (Vol. 1) und Italo-Western (Vol. 2) von Sergio Leone, die Tarantino selbst sehr verehrt. Die Grundgeschichte, eine während ihrer Hochzeit zur Witwe gemachte Braut bringt die fünf Mörder ihres Bräutigams zur Strecke, entspricht François Truffauts Die Braut trug schwarz. Auch seine eigenen Filme wie Reservoir Dogs kann man bei näherem Hinsehen entdecken. Der Name Bill stammt aus dem Italo-Western Die Rechnung wird mit Blei gezahlt, der einen bedeutenden Einfluss auf Kill Bill hatte. In diesem will Bill den Verrat seiner Ex-Bandenmitglieder rächen. Nicht nur der Name Bill und Teile der Handlung wurden übernommen , sondern z.B. auch die zahlreichen Rückblenden bei den Erinnerungen an den Mordanschlag. Viele Kritiker bezeichnen Kill Bill - mal im positiven, mal im negativen Sinne - als Gesamtwerk aus Versatzstücken der Filmgeschichte.


Originaltitel:
Lammbock - Alles in Handarbeit
Produktionsland:
Deutschland
Erscheinungsjahr:
2001
Länge (PAL-DVD):
90 Minuten
Originalsprache:
Deutsch
Altersfreigabe:
FSK 16
Stab
Regie:
Christian Zübert
Drehbuch:
Christian Zübert
Produktion:
Sönke Wortmann
Kamera:
Sonja Rom
Schnitt:
Andrea Mertens
Besetzung
Moritz Bleibtreu: Kai
Lucas Gregorowicz: Stefan
Marie Zielcke: Laura
Julian Weigend: Achim
Elmar Wepper: Vater Becker
Alexandra Schalaudek: Gina
Christof Wackernagel: Ausbilder
Alexandra Neldel: Jenny

Die Freunde Stefan und Kai betreiben in Würzburg unter dem Namen Lammbock einen Pizza-Service. Ihre Spezialität ist die Pizza Gourmet. Wer diese bestellt, bekommt Cannabisprodukte aus eigenem Anbau. Während Kai mit seinem Leben zufrieden ist, bekommt Stefan, Sohn eines Richters und kurz vor dem Ende seines Jurastudiums, Zweifel an seinem Lebensstil.
Die Geschäfte laufen gut, bis Stefan und Kai entdecken, dass ihre Hanfplantage mit Blattläusen befallen ist. Das Chaos beginnt, als sie im Fachgeschäft auf den Kiffer Achim treffen, der eigentlich ein Drogenfahnder der Polizei ist. Als ein Förster die Cannabisplantage entdeckt, wird er von Stefan und Kai entführt und zusammen mit dem geernteten Cannabis im Kofferraum verstaut. Nur durch das gute Verhältnis zwischen Stefans Vater und dem zuständigen Staatsanwalt entgehen Kai und Stefan einer Katastrophe.
Kai lebt sein Leben weiter wie bisher. Stefans Vater übt jedoch Druck auf seinen Sohn aus und dieser konzentriert sich voll auf sein Examen. Er stellt jedoch während der Prüfung fest, dass er sein Leben ändern will und bricht die Prüfung ab.
Vor der Uni wartet bereits Kai mit einer Pizza Gourmet auf ihn (als Belohnung für die Prüfung). Stefan teilt Kai mit dass er die Prüfung abgebrochen hat. Der Film endet auf der Autobahn in Kais Auto, in welchem er Stefan zum Flughafen bringt, da dieser sich entschieden hat sein altes Leben abzubrechen und seinen Traum (Barbesitzer im Süden) zu leben. Stefan dreht während der Fahrt einen (letzten gemeinsamen) Joint.


Filmdaten
Deutscher Titel:
Léon – Der Profi
Originaltitel:
Léon - the professional
Produktionsland:
Frankreich, USA
Erscheinungsjahr:
1994
Länge (PAL-DVD):
127 Minuten
Originalsprache:
Englisch
Altersfreigabe:
FSK 16
Stab
Regie:
Luc Besson
Drehbuch:
Luc Besson
Produktion:
Patrice Ledoux
Musik:
Eric Serra, Björk, Sting
Kamera:
Thierry Arbogast
Schnitt:
Sylvie Landra
Besetzung
Jean Reno: Léon
Natalie Portman: Mathilda
Gary Oldman: Stansfield
Danny Aiello: Tony
Peter Appel: Malky




Deutscher Titel:Garden State

Originaltitel:Garden State

Produktionsland:USA

Erscheinungsjahr:2004

Länge (PAL-DVD):109 Minuten

Originalsprache:Englisch

Altersfreigabe:FSK ab 12
Stab
Regie:
Zach Braff
Drehbuch:
Zach Braff
Produktion:
Gary Gilbert,Dan Halsted,Pamela Abdy
Musik:
Chad Fisher
Kamera:
Lawrence Sher
Schnitt:
Myron I. Kerstein
Besetzung
Zach Braff – Andrew Largeman,
Ian Holm – Gideon Largeman,
Peter Sarsgaard – Mark,
Natalie Portman – Sam


Deutscher Titel:Inside Man

Originaltitel:Inside Man

land:
USA

Erscheinungsjahr:2006

Länge (PAL-DVD):129 Minuten

Originalsprache:Englisch

Altersfreigabe:FSK 12

Stab
Regie:
Spike Lee
Drehbuch:
Adam ErbacherRussell Gewirtz
Produktion:
Brian GrazerDaniel M. Rosenberg
Musik:
Terence Blanchard
Kamera:
Matthew Libatique
Schnitt:
Barry Alexander BrownAdam Erbacher
Besetzung
Denzel Washington: Keith Frazier
Clive Owen: Dalton Russell
Jodie Foster: Madeline White
Willem Dafoe: Captain Darius
Christopher Plummer: Arthur Case


Deutscher Titel:Heat

Originaltitel:Heat

Produktionsland:USA

Erscheinungsjahr:1995


Länge (PAL-DVD):171 (USA: 188) Minuten


Originalsprache:englisch


Altersfreigabe:FSK 16


Stab
Regie:
Michael Mann
Drehbuch:
The Writers Guild of America, Michael Mann
Produktion:
Art Linson, Michael Mann, Gusmano Cesaretti, Kathleen M. Shea
Musik:
Elliot Goldenthal (Originalmusik); Michael Brook, Terje Rypdal, Brian Eno, Moby, Eric Clapton, György Ligeti u.a.
Kamera:
Dante Spinotti
Schnitt:
Pasquale Buba, William Goldenberg, Dov Hoenig, Tom Rolf
Besetzung
Al Pacino : Lt. Vincent Hanna
Robert De Niro : Neil McCauley
Val Kilmer : Chris Shiherlis
Jon Voight : Nate
Tom Sizemore : Michael Cheritto
Diane Venora : Justine Hanna
Amy Brenneman : Edy
Ashley Judd : Charlene Shiherlis
William Fichtner : Roger Van Zant
Natalie Portman : Lauren Gustafson
Danny Trejo : Trejo
Hank Azaria : Alan Marciano
Henry Rollins : Hugh Benny
Ted Levine : Bosko
Xander Berkeley : Ralph

Neil McCauly ist ein professioneller Einbrecher, der sein Leben auf ein einziges Credo ausgerichtet hat:
Irgendwer hat mir mal gesagt: Du darfst Dich niemals an was hängen, was Du nicht innerhalb von 30 Sekunden problemlos wieder vergessen kannst, wenn Du merkst, dass Dir der Boden zu heiß wird.
Zusammen mit seiner Truppe, bestehend aus dem glücksspielsüchtigen Chris Shiherlis und dem bodenständigen Michael Cheritto rauben sie zu Beginn des Films einen Geldtransporter aus. Sie entkommen mit Inhaberobligationen im Wert von 1,5 Millionen Dollar. Da sie beim Überfall einen unerfahrenen Kleinkriminellen in ihre Gruppe aufgenommen haben, kommt es zum Mord an den Sicherheitsleuten des Transporters.
Hier tritt Lieutenant Vincent Hanna in die Geschichte, der dem Raub- und Mord-Dezernat des LA Police Department angehört. Er übernimmt den Fall und begibt sich auf McCaulys Spur.
Dieser plant unterdessen schon einen neuen Raub – einen Banküberfall, bei dem sie 12 Millionen Dollar erbeuten könnten. Höhe- und Wendepunkt des Films ist die blutige Straßenschlacht mitten auf der Hauptstraße vor der Bank.
Der Film unterscheidet sich von anderen klassischen Actionfilmen durch die Einsichten in die persönliche Lebenswelt der Protagonisten. Der Zuschauer erfährt, dass Lt. Hanna mehrfach geschieden ist und die Arbeit als Polizist über die Beziehung zu seiner dritten Frau stellt. Seine Stieftochter leidet unterdessen unter der Zurückweisung durch ihren eigenen Vater, was schließlich in einem Selbstmordversuch endet.
McCauly muss ebenfalls sein Credo brechen und lässt doch eine Frau in sein Leben treten, die er nicht problemlos in 30 Sekunden zurücklassen kann. Shiherlis Ehe zerbricht an dessen Glücksspielsucht und seinen ständigen Betrügereien. Shiherlis Frau lernt ebenfalls einen neuen Mann kennen, der sie allerdings an die Polizei verrät.
Unaufhörlich läuft die Handlung auf den Showdown zwischen McCauly und Lieutenant Hanna hin. Dabei kommt es auch zur bekannten Kaffeehaus-Szene, die das erste direkte Aufeinandertreffen von Pacino und De Niro in einem Film zeigt. McCauly und Hanna reden über triviale Dinge, lernen sich kennen, zollen Respekt für den jeweiligen Gegenspieler und bekennen, dass sie im entscheidenden Augenblick nicht zögern würden, den Anderen zu töten.

Besonderheit
Die Aufnahmen für den Showdown auf dem Flughafen von Los Angeles wurden bei vollem Flugbetrieb durchgeführt.
Heat ist der erste Film, der die beiden Hollywoodgrößen Al Pacino und Robert DeNiro zusammen in einer Szene auf der Leinwand zeigte. Beide spielten zwar schon im zweiten Teil des Paten mit, hatten dort aber keine gemeinsame Szene.
Das berühmte Feuergefecht erhielt seine realistische Wirkung unter anderem durch die beratende Tätigkeit des Briten Andy McNab, einem ehemaligen SAS-Soldaten und Schriftsteller ("Die Männer von Bravo Two Zero"). So wurde unter anderem die militärische Taktik des "Ausweichenschießens" eindrucksvoll in Szene gesetzt.

Kritiken
Laut Moviemaze.de gehört der Film zum "Pflichtprogramm" und "auf jeden Fall zum Repertoire eines guten Cineasten".
Filmstarts.de urteilt: "Bei „Heat“ stimmt einfach alles. Inhaltlich, optisch – ein großes Erlebnis. Die lange Spielzeit vergeht wie im Flug, jede Szene wird benötigt, nichts ist überflüssig. Die schwermütige Ballade vom Leben und Sterben in L.A. ist ein Meilenstein des Genres. Absolut perfekt. Nicht mehr und nicht weniger ..."
Film-Dienst (Ausgabe 5/1996): Aus den standardisierten Mustern des Actionfilms entwickelt sich unter der kalkulierten und kraftvollen Regie einer der fesselndsten Polizei und Gangsterfilme der letzten Jahre. Seine Handlung nimmt mehr und mehr existentielle Dimensionen an und führt zu einem ebenso fatalistischen wie menschlich bewegenden Ende.



1.

Deutscher Titel:
Blade
Originaltitel:
Blade
Produktionsland:
USA
Erscheinungsjahr:
1998
Länge (PAL-DVD):
FSK-18-DVD: 117 Minuten
Originalsprache:
Englisch
Altersfreigabe:
FSK 18 (indiziert!)
Stab
Regie:
Stephen Norrington
Drehbuch:
David S. Goyer
Produktion:
Robert EngelmannPeter FrankfurtWesley Snipes
Musik:
Mark Isham
Kamera:
Theo van de Sande
Schnitt:
Paul Rubell
Besetzung
Wesley Snipes: Blade
Stephen Dorff: Deacon Frost
Kris Kristofferson: Abraham Whistler
N'Bushe Wright: Dr. Karen Jenson
Donal Logue: Quinn
Udo Kier: Dragonetti
Traci Lords: Racquel
Kevin Patrick Walls: Officer Krieger

2.


Deutscher Titel:
Blade II
Originaltitel:
Blade II
Produktionsland:
USA, Deutschland
Erscheinungsjahr:
2002
Länge (PAL-DVD):
112 Minuten
Originalsprache:
Englisch
Altersfreigabe:
FSK 18
Stab
Regie:
Guillermo del Toro
Drehbuch:
David S. Goyer
Produktion:
Peter Frankfurt, Patrick J. Palmer, Wesley Snipes
Musik:
Marco Beltrami
Kamera:
Gabriel Beristain
Schnitt:
Peter Amundson
Besetzung
Wesley Snipes : Blade
Leonor Varela : Nyssa
Ron Perlman : Reinhardt
Kris Kristofferson : Abraham Whistler
Thomas Kretschmann : Lord Damaskinos
Tony Curran : Priest
Norman Reedus : Scud
Luke Goss : Nomak

3.


Deutscher Titel:
Blade: Trinity
Originaltitel:
Blade: Trinity
Produktionsland:
USA
Erscheinungsjahr:
2004
Länge (PAL-DVD):
108/117 (Extended Version) Minuten
Originalsprache:
Englisch
Altersfreigabe:
FSK 18
Stab
Regie:
David S. Goyer
Drehbuch:
David S. Goyer
Produktion:
David S. Goyer, Lynn Harris, Wesley Snipes
Musik:
Ramin Djawadi, RZA
Kamera:
Gabriel Beristain
Schnitt:
Kirk Moses
Besetzung
Wesley Snipes : Blade
Jessica Biel : Abigail Whistler
Ryan Reynolds : Hannibal King
Dominic Purcell : Drake
Kris Kristofferson : Abraham Whistler
Parker Posey : Danica Talos
Callum Keith Rennie : Asher Talos